Schlagwort-Archive: Programmieradapter

  1. Fräsversuche

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    14.01.2015 von plaintron

    Das hier soll die IC-Halterung für meine SMD-Adapter werden. So richtig schön ist das noch nicht, aber besser als die Versuche in Plexiglas. Dafür ist meine Fräse einfach zu langsam und das Material schmilzt am Fräser fest.

    Gefräst habe ich mit einem 0,8mm-Zweizahnfräser bei 20.000 U/min mit Wasserkühlung in 1mm Materialstärke bei 0,5mm Zustellung. Weitere Experimente mit anderen Werten folgen.

    soic8-makrolon

    Unter dem Mikroskop:

    soic8-makrolon-mikroskop

    Tja, ein Lasercutter wäre cool. Aber ich habe keinen und er würde auch nur bedingt weiterhelfen, weil in den Schlitzen für die Pins kleine Absätze benötigt werden.

    Eine bessere Frässpindel steht definitiv auf dem Einkaufszettel.

    Update:

    Mit 12mm/s bei 20.000 Umdrehungen wird es etwas besser. Die Spanstärke liegt bei etwa 2 Hundertstel. Das dürfte deutlich mehr sein, aber meine Fräse ist zu weich für so hohe Verfahrgeschwindigkeiten. Bei weniger Drehzahl ist das Ergebnis schlechter. Zur Kühlung habe ich Scheibenklar verwendet.

    soic8-makrolon2

  2. Breadboard und SMD

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    23.12.2014 von plaintron

    Wie löst Ihr dieses Problem?

    tssop16-soic8-breadboard

    Viele ICs sind überhaupt nicht mehr in DIP-Gehäusen zu bekommen, die sich ohne Hilfsmittel auf dem Steckbrett einsetzen lassen. Bei billigen ICs, die man möglichst in größeren Stückzahlen auf Lager hat (Gatter, OPs usw.) ist das kein Problem. Einfach auf ein Stück Platine löten:

    so8-lochraster

    Eleganter geht das natürlich mit speziellen Adapterplatinen, z.B. SO8 auf DIL8. Die hier gezeigte Platine hält sich zwar nicht an das normale IC-Raster mit 7,62mm Breite, dient aber auch nur als Beispiel. Es gibt natürlich auch Adapterplatinen, die besser passen und gleich mit Headern bestückt sind.

    adapterplatine-soic8

    Bei teuren und seltenen ICs (wie meine LT-Samples) muss eine reversible Lösung her, um das Bauteil nach dem Testaufbau noch in der fertigen Schaltung verwenden zu können. Dazu gibt es z.B. spezielle Programmieradapter mit Federkontakten.

    ots-soic8

    Diese Testsockel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für SOIC, SSOP, TSSOP oder diverse QFP-Varianten. Sie sind eigentlich dafür gedacht, Mikrocontroller,  EEPROM oder FPGA-Bausteine mit Standard-Programmiergeräten zu verwenden. Auf ein Breadboard passen sie aber auch. Was stört, ist die Größe. Bei engen Versuchsaufbauten nehmen die zu viel Platz weg. Außerdem sind die Preise teilweise recht heftig. Der gezeigt Adapter wird zwischen 20 und 60 Euro gehandelt, je nach Lieferant. In China lässt sich da zwar gelegentlich ein Schnäppchen unter 10 Euro machen, aber auch das ist nicht wenig für so ein relativ einfaches Teil.

    Habt Ihr weitere Ideen und Vorschläge? Wie löst Ihr das?

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