Schlagwort-Archive: Adapter

  1. SMD-Sockel in gut

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    31.12.2014 von plaintron

    Die Sache mit den SMD-Adaptern lässt mir keine Ruhe, also habe ich mich ans Werk gemacht, um eine ordentliche Lösung zu bauen.

    platine_01-smdsockel

    Eine Platine mit 36 Sockeln, frisch geätzt und chemisch verzinnt. Das ist die Unterseite.

    cnc-fräsen

    Meine alte Isel-Fräse brauchte zwar etwas Zuneigung, in Form von einem Tag löten, schrauben, messen und testen, dann hat sie aber brav gebohrt und gefräst.

    cnc-fertig

    Das Ergebnis ist ziemlich in Ordnung für einen schnellen Prototypen.

    Was daraus wird, zeige ich demnächst.

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  2. Breadboard und SMD

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    23.12.2014 von plaintron

    Wie löst Ihr dieses Problem?

    tssop16-soic8-breadboard

    Viele ICs sind überhaupt nicht mehr in DIP-Gehäusen zu bekommen, die sich ohne Hilfsmittel auf dem Steckbrett einsetzen lassen. Bei billigen ICs, die man möglichst in größeren Stückzahlen auf Lager hat (Gatter, OPs usw.) ist das kein Problem. Einfach auf ein Stück Platine löten:

    so8-lochraster

    Eleganter geht das natürlich mit speziellen Adapterplatinen, z.B. SO8 auf DIL8. Die hier gezeigte Platine hält sich zwar nicht an das normale IC-Raster mit 7,62mm Breite, dient aber auch nur als Beispiel. Es gibt natürlich auch Adapterplatinen, die besser passen und gleich mit Headern bestückt sind.

    adapterplatine-soic8

    Bei teuren und seltenen ICs (wie meine LT-Samples) muss eine reversible Lösung her, um das Bauteil nach dem Testaufbau noch in der fertigen Schaltung verwenden zu können. Dazu gibt es z.B. spezielle Programmieradapter mit Federkontakten.

    ots-soic8

    Diese Testsockel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für SOIC, SSOP, TSSOP oder diverse QFP-Varianten. Sie sind eigentlich dafür gedacht, Mikrocontroller,  EEPROM oder FPGA-Bausteine mit Standard-Programmiergeräten zu verwenden. Auf ein Breadboard passen sie aber auch. Was stört, ist die Größe. Bei engen Versuchsaufbauten nehmen die zu viel Platz weg. Außerdem sind die Preise teilweise recht heftig. Der gezeigt Adapter wird zwischen 20 und 60 Euro gehandelt, je nach Lieferant. In China lässt sich da zwar gelegentlich ein Schnäppchen unter 10 Euro machen, aber auch das ist nicht wenig für so ein relativ einfaches Teil.

    Habt Ihr weitere Ideen und Vorschläge? Wie löst Ihr das?

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