Displays mit Ferrofluid

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14.08.2015 von plaintron

Ferrofluid ist eine Mischung aus feinen Eisenpartikeln und einer Trägerflüssigkeit, meistens Öl. Wer sich für HiFi-Lautsprecher interessiert, kennt vielleicht Hochtöner mit Ferrofluid-Kühlung.

Eine spannende Eigenschaft des Ferrofluids ist, dass es sich unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes verformt. Füllt man dieses Fluid gemeinsam mit einer nicht mischbaren Flüssigkeit in einen Behälter, führt das zu interessanten Effekten.

Eine Anwendung, die mir besonders gut gefällt, habe ich gestern im Blog von Kraftfuttermischwerk entdeckt: Das Uhrendisplay „Ferrolic“ mit fast lebendig erscheinenden Ziffernsegmenten.

Dahinter steckt eine Platte mit Elektromagneten, welche über einen Controller mit entsprechender Software gesteuert werden. Auf die Art sind sogar Animationen und kleine Filme möglich.

In diesem Video wird mit einer flachen Wanne voller Ferrofluid gearbeitet. Das Video zeigt auch sehr schön, wie die Sache mit den Elektromagneten funktioniert.

 

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Ein Kommentar zu “Displays mit Ferrofluid

  1. Ich hab hier noch 0,6 Liter Ferrofluid rumstehen.
    Angefacht durch eben diese Videos wollte ich auch damit bauen und experimentieren. Das ist mir aber nicht im erhofften Maß gelungen.

    Man brauch eine sehr sehr hohe Feldstärke. Diese ist über einen Elektromagnet kaum herstellbar.

    Mein kleiner Erfolg:

    Ich habe bis jetzt ca. 280 € investiert.
    Fazit: teuer und komlizierter als es aussieht

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